Alpenflora

Pyrenäen und etwas Alpen

Das Beste aus Spanien und Frankreich
Detaillierte Tourbeschreibung Pyrenäen

Tag 1: Hohenems - Martigny

Streckenlänge: ca. 330 km

Start ist in Hohenems. Die ersten 100 km machen wir auf der Autobahn, damit wir uns dann später im Gebirge mehr Zeit lassen können. Bei Domat/Ems verlassen wir die Autobahn und fahren in die Talschaft des Vorderrheins ein. Wir können die Strecke bis hierher aber auch über Landstraßen fahren was aber eine Stunde mehr Fahrzeit bedeutet. Am Ende des Tales erwartet uns der Oberalppass von wo wir einen vorzüglichen Ausblick auf den Furkapass, unseren nächsten Pass haben. Auf dem Furkapass sehen wir tief unter uns den Anfang des Wallis, eine südliche Schweizer Talschaft die uns normalerweise immer mit viel Wärme empfängt. Martigny ist unser Etappenziel.

POI

1 Oberalppass
2 Furkapass

Tag 2: Martigny - Briancon

Streckenlänge: ca. 330 km

Heute erreichen wir Briancon.  Gleich nach Martigny überqueren wir den Col de la Forclaz und zwischen wahren Berggiganten erreichen wir über Argentière schließlich Chamonix ein absolutes Zentrum der französischen Alpen. Wir fahren direkt am höchsten Berg der gesamten Alpen, dem Mont Blanc vorbei. Wir sehen die spitze Felsnadel des Aiguille du Midi mit seiner abenteurlich angelegten Luftseilbahn auf diese Spitze. Hätte man mehr Zeit, es wäre ein Muß. 

Wir fahren aber über Bourg Saint Maurice einen Teil der Route Grandes Alpes entlang und erreichen den Col d'Iseran. Der Iseran ist eigentlich der höchste asphaltierte Passübergang in den Alpen und nicht wie viele vielleicht meinen der Bonette. Der Col de la Bonette, also der Passübergang selber, ist auf 2.725 m Höhe und damit um ganze 45 m niedriger als der des Iseran. Nur der Cime de la Bonette, der durch eine Zusatzschleife erreicht wird ist mit 2.802 m höher. Diese Schleife führt aber wieder zum Col de la Bonette zurück, ist also kein richtiger Passübergang.

Unser nächster Pass ist der Col du Mont Cenis. Kenner dieser Strecke wissen, dass wir nun für einige Kilometer Frankreich verlassen und über Susa und dem Col de Montgenèvre wieder nach Frankreich einreisen. Mit Briancon erreichen wir eine ehemals strategisch sehr wichtig gelegene Festungsstadt. Die noch heute, ringsum Briancon in der Höhe zu sehenden und auch zu besichtigen Festungssysteme, sind ein stummer Zeuge dieser unheilvollen Zeit.

POI

1 Col d'Iseran
2 Col Mont Cenis

Tag 3: Briancon - Avignon

Streckenlänge: ca. 290 km

Heute verlassen wir die Alpen. Zunächst fahren wir für einige Kilometer im Tal der Durance entlang. Bei Embrun fließt die Durance in den Lac de Serre-Procon. Es ist ein Stausee mit Europas größtem Erddamm, also keine Staumauer und dadurch wirkt der See wirklich wie ein natürlicher See. Dadurch haben sich ringsum den See zahlreiche touristische Einrichtungen gebildet, die von der Bevölkerung stark genutzt werden. Alles in allem ein sehr schöner Landstrich. Wir überqueren den See bei Savines le Lac damit wir auf der anderen Seite den Col Lebraut befahren können.

An der südlichen Seite verläßt die Durance den See wieder und wir begleiten diesen Fluß wieder für einige Kilometer bis Monetier-Allemont. Natürlich könnten wir diesem Flußtal noch weiter folgen, denn es würde uns auch zu unserem heutigen Etappenziel Avignon bringen. Dadurch würden wir aber die Biosphere des Mont Ventoux verpassen. Schon von weitem werden wir seine weiße Kuppe, die komplett aus Geröll und nicht aus Schnee besteht, sehen. Der Name des Ventoux ist Programm. Auch im Sommer an einem schönen Tag, können hier Windgeschwindigkeiten bis zu 220 km/h entstehen. Wir hoffen aber, dass uns der Mt. Ventoux wohl gesonnen ist und wir die herrliche Aussicht, weit in die Provence hinein, geniesen können.

Nun ist es nicht mehr weit bis Avignon an der Rhone und wir werden noch genügend Zeit haben dieses reizende Städchen zu besichtigen und zu kontrollieren ob die Pont d'Avignon noch steht.

POI

1 Le Café des Tilleuls
2 Mont Ventoux

Tag 4: Avignon - Argeles sur Mer

Streckenlänge: ca. 320 km

Gleich nach verlassen von Avignon werden wir zu unserer linken Seite noch einmal die Durance sehen, die hier in die Rohne mündet. Wir bleiben zunächst im Rhonetal und erreichen so ein weiteres einzigartiges Biotop von Europa, die Camargue. nun können wir das Mittelmeer schon riechen und bald erreichen wir auch die Küste bei Le Grau du Roi. Nun bleiben wir stets an der Küste. Wir fahren über Sandbänke an mehreren Lagunen entlang und werden dabei einen einzigartigen Blickwinkel auf die Küste haben. Städtchen wie Sète und Agde liegen auf unserer Strecke und Narbonne wird großzügig umfahren.

An der Lagune Étang de Bages entlang, erreichen wir wieder die Mittelmeerküste. Noch ein paar Kilometer immer an der Küste entlang erreichen wir schließlich Argeles sur Mer, dass für die nächsten zwei Tage unsere Basis sein wird.

POI

1 Camargue
2 Sète, das Klein Venedig der Languedoc

Tag 5: Argeles sur Mer

Nach vier, doch etwas forderten Etappen, werden wir uns heute einen Ruhetag gönnen und uns das Wasser des Mittelmeeres um die Füße schwappen lassen. Da unser Hotel direkt am Sandstrand steht, sind wir mit dem sprichwörtlichen Katzensprung direkt im Wasser.

Natürlich steht es den Teilnehmer/innen frei, die umliegende Gegend zu erkundigen. Aber ich denke ein bisschen Ruhe und bei einem guten Meeresfrüchtegericht und einem guten Glas Wein lässt sichs auch leben und wir können frische Kräfte sammeln. Die nächsten Tage werden noch intensiv genug.

Tag 6: Naturschutzpark der Vulkane von Garrotxa

Streckenlänge: ca. 275 km

Wir bekommen heute einen kleinen Vorgeschmack, was uns die nächsten drei Tage erwartet. Diesen Tag würde ich unter den Titel "Pyrenäen light" stellen. Bei Le Boulou treten wir in das Paradies für Motorradfahrer, den Pyrenäen ein. Über eine sehr kurvenreiche Straße fahren wir zum Col d'Ares und weiter zum Coll Samola.

Die Kurven lassen uns nicht los bis nach Olot. Jetzt sind wir im Zentrum des Naturparks Garrotxa. Er ist eines der bedeutesten Vulkangebiete Europas. Im Laufe dieser Reise werden wir mit den Cevennen noch ein zweites Vulkangebiet kennen lernen. Die Vulkane der Garrotxa gelten als inaktiv aber nicht als erloschen. Ich hoffe, dass das rumoren unserer Motoren die Vulkane nicht zur Tätigkeit anregt und wir heil nach Hause kommen. Wir machen in Olot halt und lassen, die direkt auf dem Stadtgebiet stehenden Vulkanberge, auf uns wirken. Die Heimreise erfolgt wieder im Vorgebirge der Pyrenäen und durch dieses Training sind wir für die nächsten Tage gerüstet. Am späten Nachmittag können wir dann noch einmal das Wasser des Mittelmeeres geniesen.

POI

1 Col d'Ares
2 Garrotxa Vulkangebiet

Tag 7: Argeles sur Mer - Andorra

Streckenlänge: ca. 260 km

Heute verlassen wir Argeles sur Mer um so richtig in die Pyrenänen vorzustoßen. Wir bewegen uns im französischen Teil und nach unzähligen Kurven erreichen wir schließlich den Gorges du Galamus. Eine dieser unbeschreiblich schönen Schluchten und die französischen Straßenbauer haben es sogar noch verstanden, hier eine Straße in die Felsen zu sprengen. Tief unten am Grund der Schlucht fließt der Agly und es ist kaum zu glauben, dass sich dieses Flüsschen so tief in die Landschaft eingraben konnte. Entlang dieser Schlucht bzw. jeweils an den Eingängen sind sehenswerte Bauwerke entstanden oder die natürlichen Grotten wurden für entsprechende Tätigkeiten genutzt. So zum Beispiel wie die Eremitage von Saint Antoine. Aber auch Canyoning ist auf dem Agly möglich.

Nach dem Gorges du Galamus erreichen wir Bugarach. Dieses kleine Städtchen erreichte vor ein paar Jahren zweifelhafte Berühmtheit, weil der Maya-Kalender den Weltuntergang prophezeite und nur dieses Städtchen den Untergang überstehen sollte. Viele Fernsehstationen wollten diesen Tag hautnah erleben und darüber berichten. Aber, wie es so oft mit diesen ungewöhnlichen Vorhersagen ist, ist an diesem Tag gar nichts geschehen und die Welt besteht heute noch. Wir sind froh darüber, denn sonst könnten wir diese einmalige Gegend mit unsern Motorrädern nicht befahren.

Wir fahren weiter über den Col de Saint Louis und den Col du Portel. Nach dem Col du Pradel erreichen wir das Städtchen Ax les Thermes. Wie der Name vermuten lässt, befindet sich hier ein Thermalbad, dass von der Bevölkerung stark genutzt wird. Bis jetzt haben wir heute ca. 200 km  zurückgelegt. Noch 60 km und wir sind an unserem heutigen Etappenziel Andorra angelangt. Direkt am Eingang zu Andorra überqueren wir noch den höchsten Pass der Pyrenäen. Es ist der Port d'Envalira mit 2.408 m Höhe.

 

 

POI

1 Gorges du Galamus
2 Col de Saint Louis

Tag 8: Andorra - Lourdes

Streckenlänge: ca. 300 km

Heute fahren wir wieder zuerst einen Teil in den spnaischen Pyrenäen. Die N-145 bringt uns südwärts bis nach Seu d'Urgell. Dann schwenken wir nach Osten ab und erreichen nach wieder unzähligen Kurven unseren heutigen ersten Pass. Es ist der Port del Cantó, immerhin 1.718 m hoch. Der nächste Pass, der Port de la Bonaigua ist 2.075 m hoch und direkt an der französisch-spanischen Grenze überqueren wir den Eth Portilhon nur noch 1.293 m hoch. Also ein schönes auf und ab.

Und dann beginnt der Anstieg auf einen der bekanntesten Pässe der Pyrenäen. Über den Col de Peyresourde , 1.569 m Höhe und dem Col d'Aspin, 1.489 m Höhe erreichen wir den Col du Tourmalet mit 2.115 m Höhe. er ist der höchste asphaltierte Straßenpass der französischen Pyrenäen. Fast alle dieser Pässe sind Jahr für Jahr fixer Bestanddteil der Tour de France und wir können in etwa erahnen, was diese Athleten im Stande sind zu leisten.  Nur noch 50 km bis Lourdes, wo wir übernachten werden.

POI

1 Port de la Bonaigua
2 Eth Portilhon
3 Col d'Aspin
4 Col du Tourmalet

Tag 9: Lourdes - Carcassonne

Streckenlänge: ca. 350 km

Heute werden wir zum letzten mal die Pyrenäen geniesen. Wir bewegen uns immer am nördlichen Rand dieses wilden Gebirges. Trotzdem werden wir noch einige Höhenmeter zurück legen, wobei es aber mit den Pässen, Col de Coupe, Col des Ares, Col de Larrieu, Col de la Lauze und dem Col de Montségur mit 1.059 m nicht mehr so weit hinauf geht. Wir bewegen uns in Mittelgebirgshöhen und darum sind die Straßen in ihrer Streckenführung ein wahrer Genuss. Uns erwarten Kurven satt.

Dazwischen erleben wir aber noch einen letzten Höhepunkt, den uns die Pyrenäen zu bieten haben. Mit der Grotte von Le Mas d'Azil befahren wir eine der eigentümlichsten Landmarken, die wir auf unserer Reise sehen. Abgesehen davon, dass in dieser Höhle prähistorische Funde gemacht wurden, fließt der Fluß Arize hindurch und die französischen Straßenbauer haben noch eine Nationalstraße hindurch gebaut. Mit seinen 470 m Länge ist diese Höhle somit ein natürlich entstandener Tunnel. Wirklich ein einmaliges Schauspiel.

Auf unserer Strecke passieren wir noch den Lac de Montbel und nach diesen mannigfaltigen Eindrücken erreichen wir schließlich Carcassonne. Unser Lager für die nächsten 2 Nächte.

POI

1 Maz d'Azil

Tag 10: Ruhetag in Carcassonne

Streckenlänge: 0 km

Heute ist wieder ein Ruhetag angesagt. Wir werden dieser schönen, reich an Geschichte besitzenden Stadt, unsere Aufwartung machen und die südliche Sonne Frankreichs geniesen.


Tag 11: Carcassonne - Florac

Streckenlänge: ca. 310 km

Nach der kurzen Durchquerung der Tiefebene um Carcassone erreichen wir das nächste Gebirge. Es ist das Mittelgebirge des Zentralmassivs, genauer gesagt den ganz im Süden gelegene Parc naturel regional du Haut-Languedoc. Die nördliche Grenze dieses Naturparks wird duch den Fluß Tarn gebildet. Und dieses Flußtal ist heute unser Ziel. Der Fluß hat sich im Laufe der Zeit tief in die Landschaft eingegraben und wir werden auch hier einige  wirklich schöne Landschaftsmerkmale vorfinden. Außerdem ladet dieser Fluß auch an mehreren Stellen zu einem kühlen Bad ein. Mal sehen, ob es die Zeit zulässt bzw. wir werden sicher die eine oder andere Rast hier verbringen. Auf alle Fälle wird uns dieser Fluß bis zu unserem Etappenziel Florac begleiten.

Und dann steht uns noch eine wirkliche Sensation bevor. Wir unterqueren bei Millau das Viaduc de Millau. Diese Autobahnbrücke strotzt vor Superlativen und schein aus einer anderen Welt zu sein. Der Tarn führt uns direkt dorthin.

POI

1 Le Tarn
2 Autobahnbrücke bei Millau


Tag 12: Florac - Gap

Streckenlänge: ca. 350 km

Wir bleiben weiterhin in diesem Mittelgebirge und fahren heute durch die Cevennen, ebenfalls ein Teil des Zentralmassifs. Zunächst fahren wir noch einmal im Tal des Tarn entlang, dass wir hinter Le Font de Montvert aber verlassen um bei Pont du Mas in das Flußtal des l'Homol zu stoßen. Dann lassen wir auch dieses Flußtal hinter uns und über viele Kurven und einer Tiefebene erreichen wir unser nächstes Naturwunder. Es ist der Gorges de l'Ardèche. Noch einmal wird uns vor Augen geführt, was Wasser und Zeit aus einem Landstrich machen können. Die Ardèche hat sich hier nachdrücklich in die Landschaft eingearbeitet und dadurch ist wieder ein wahres landschaftliches Juwel entstanden. Höhepunkt ist die Pont d'Arc ein Natursteinbogen. Mal schauen, ob wir auch hier ein kühles Bad geniesen können.

Dann schließt sich der Kreis und wir gelangen wieder in das Tal der Rhone. Wir überqueren das Tal etwas nördlich des Mont Ventoux. Der Parc naturel regional des Baronnies provencales kündigt schon die Voralpen an und mit Gap, unserem heutigen Etappenziel befinden wir uns mitten in den Dauphiné Alpen.

POI

1 Die Ardecheschluchten
2 Col de Carabès


Tag 13: Gap - Pinerolo

Streckenlänge: ca. 300 km

Und wieder haben uns die französischen Alpen. Gleich nach Gap passieren wir den uns schon bekannten Lac de Serre-Proncon an dessen Südufer und stoßen wieder in die wirklich hohen Gipfel der Alpen vor. Barcelonnette  und Jausiers liegen auf unserem Weg. Bei Jausiers würde die Straße zum Col de la Bonette beginnen, die wir aber rechts liegen lassen und weiter zu einem anderen Pass fahren. Es ist der Col de Larche, der zugelich den Grenzübergang zu Italien markiert. Somit haben wir unser fünftes europäisches Land erreicht. Es ist eine breit ausgebaute aber wenig befahrene Gebirgsstrecke und somit können wir es etwas fliegen lassen.

Auf der italiensichen Seite fahren wir bis nach Demonte und biegen dort ins Sturatal ab. Jetzt wird es weider etwas abenteuerlich. Wir befahren eine Alternativstrecke der Maira-Stura-Kammstraße (MKSK) und fahren über den Colle d'Esischie nach Ponte Mamora. Und weil uns diese abenteuerliche Überquerung so gut gefallen hat, schließen wir gleich noch einmal so eine Überquerung an. Über den Colle di Sampéyre fahren wir vom Mairatal in das Varaitatal. Am Sampéyere schneiden wir die nächste Kammstraße, die Varaita-Maira-Kammstraße (VMKS), die unster den Motorradalpinisten ebenfalls sehr bekannt ist. MSKS, VMKS und LGKS (Nord) und LGKS (Süd) wären ebenfalls einmal ein Thema einer Reiseveranstaltung. Wir begnügen uns für heute aber mit der Überschneidung der VMKS und bei Soluzzo kommen wir aus den Bergen heraus. Wir sind nun landschaftlich im krassen Gegenteil der Alpen und bewegen uns in der Poebene nordwärts, bis wir etwas südlich von Turin unser heutiges Etappenziel mit Pinerolo erreicht haben.

POI

1 Col de Larche
2 Colle d'Esischie
3 Colle di Sampeyre


Tag 14: Pinerolo - Domodossola

Streckenlänge: ca. 280 km

Es geht langsam heimwärts. Zunächst fahren wir in Richtung Norden und umfahren dabei recht großzügig die Hauptstadt des Piemont, Turin. Immer schön entlang des südlichen Randes der Alpen durchfahren wir diese, durch seine lukinarischen Spezialitäten, bekannte Region Italiens. Schlagwörter wie Barolo, Barbaresco und Asti dürfen weithin bekannt sein. Und weil wir noch einige Zeit durch dieses Gebiet fahren werden, haben wir sicher Gelegenheit, ein paar Köstlichkeiten die uns dieses Region zu bieten hat, zu genießen.

Bei Gozzano erreichen wir den Lago d'Orta. In Omegna, die nördliche Ortschaft dieses Sees, könnten wir uns einen köstlichen Eisbecher genehmigen, bevor wir mit Domodossola unser heutiges Etappenziel erreichen.

POI

1 Colle del Lis
2 Lago d'Orta


Tag 15: Domodossola - Hohenems

Streckenlänge: ca. 260 km

Die letzte Etappe liegt an. Mit moderaten 260 km ist sie nicht allzu lang und darum können wir heute locker noch zwei Höhepunkte erleben. Von Domodossola würde eine Straße über den Simplonpass wieder ins Wallis führen, dass wir schon bei unserer ersten Etappe besucht haben. Weil wir aber dieses Tal schon kennen fahren wir heute das Centovalli. Über dieses fahrerisch sehr schöne enge Tal erreichen wir den Lago Maggiore bei Locarno an dessen Nordspitze. Je nach dem es die Zeit erlaubt, können wir am Palmenufer von Locarno Rast machen und den See etwas auf uns wirken lassen.

Über Bellinzona geht es weiter in Richtung San Bernardinopass. Wir fahren aber dabei nicht die Schnellstraße die den San Bernardino mit dem Bernardinotunnel unterschneidet, sondern die schöne kurvenreiche Passstraße direkt hinauf zu diesem historischen Passübergang. Auf der Graubündner Seite geht es auf der verkehrsarmen Landstraße weiter, bis wir die Via Mala erreichen. Die letzte Schlucht unserer Reise. Diese Schlucht ist so eng und so tief, dass die Sonne nur für wenige Minuten am Tag auf die Straße, die durch diese Schlucht führt, scheint. 

Mit Thusis haben wir das Ende der Via Mala erreicht und nun liegt nur noch das Rheintal vor uns, dass uns schließlich nach Hohenems, unserem Endort dieser Reise führt.

POI

1 San Bernardinopass
2 Via Mala