/>T2 Detail Allgäu - Nicebike

   Das Allgäu

Berge und Hügel

 

 

 

Detaillierte Tourbeschreibung Allgäu

1. Tag - Allgäu pur

Streckenlänge: ca. 128 km

Wir fahren von Scheidegg auf schönen und verkehrsarmen Straßen über das hügelige Allgäu. An Lindenberg vorbei fahren wir in das Eglofstal und über den Argenbühl weiter in Richtung Beuren. Nach ca. einer Stunde Fahrzeit erreichen wir Schmidsfelden. Hier machen wir auf alle Fälle Rast und wer will, kann sich hier im Museum einer ca. 45-minütigen Vorführung anschließen und sehen, wie früher Glas gemacht wurde. Vielleicht finden Sie auch das eine oder andere nette Motiv aus Glas, dass Sie mit nach Hause nehmen möchten.

Nach Schmidsfelden fahren wir durch das Herzen der Adelegg, mit der Ortschaft Kreuzthal mitten drinnen, in einem wunderschönen Tal zwischen dem Kürnacher Wald und dem Buchenberger Wald bis Buchenberg. Über sehr idyllische kleine Straßen fahren wir weiter nach Niedersonthofen. Und weil wir seit Schmidsfelden wieder ca. eine Stunde unterwegs waren, kehren wir in Stiefenhofen bei der ringsum weit bekannten Konditorei Zwisler auf Kaffee und köstlichen Kuchen ein. Sie werden staunen, was hier für eine Auswahl herrscht. Frisch gestärkt erreichen wir nach einer weiteren halben Stunde Weiterfahrt wieder unser Hotel und lassen uns vom Welnessbereich verwöhnen oder sitzen bei einem gemütlichen Glas zusammen.

POI

WP4   - Schmidsfelden
WP5   - Kreuzthal
WP12 - Stiefenhofen

2. Tag - Riedbergpass und Oberjoch

Streckenlänge: ca. 153 km

Zuerst fahren wir über die Grenze und erreichen nach wenigen Fahrkilometern Vorarlberg. Über eine kurvenreiche Straße geht es durch den vorderen Bregenzer Wald. Ab Hittisau fahren wir in das Balderschwanger Tal ein, dessen Straße uns zum 1.407 m hohen Riedbergpass führt. Er ist der höchste asphaltierte  Passübergang Deutschlands. Bevor wir den Pass in Angriff nehmen, kehren wir für eine Stärkung beim Motorradtreff Allgäu mitten im Balderschwanger Tal, im Schwabenhof, ein.

Unmittelbar nach unserer Pause beginnt die Bergstrecke zum Riedbergpass. Die gesamte Strecke wurde in den letzten Jahren komplett neu asphaltiert und wir fahren auf einem topfebenen Asphalt über viele Kurven zum Passübergang hinauf. Auf der anderen Seite hinunter erreichen wir Fischen. Über eine Nebenstraße fahren wir nach Sonthofen und zweigen zur serpentinenreichen Oberjochstraße ab um den Oberjochpass zu erreichen.  Die Straße ist hier aber so breit, dass es keinerlei Mühe bedeutet diese engen Kurven auch zu fahren. Der Aussichtspunkt Kanzel ladet zu einem wunderbaren Rundblick ins Oberallgäu ein.

Eine schöne geschwungenen Straße führt uns nach Wertach. Ab Wertach bekommen wir eine weitere, hervorragend in die Landschaft eingebettete Straße, unter unsere Räder. Bald erreichen wir Immenstadt und fahren auf der Deutschen Queralpenstraße vorbei am Großen Alpsee weiter nach Oberstaufen. Hier verlassen wir die Queralpenstraße und fahren erneut auf kleinen Nebenstraßen über Weiler im Allgäu nach Scheidegg zu unserem Hotel.

POI

WP7    - Riedbergpass
WP10   - Kanzel

3. Tag - Blick über die Grenze nach Vorarlberg - das Furkajoch

Streckenlänge: ca. 161 km

Nach ganz kurzer Fahrt erreichen wir gleich hinter Scheidegg die Grenze zu Vorarlberg. Zunächst geht es über eine schmale, aber gut asphaltierte Straße, den Pfänderrücken entlang bis nach Eichenberg. Tief unter uns sehen wir den Bodensee. Ab Lochau beginnt der nicht so attraktive Teil dieser Tour, denn wir fahren auf die Rheintalautobahn auf. Zuerst durch den 6,7 km langen Pfändertunnel hindurch und dann über das Rheintal ins Vorarlberger Vorderland. Allerdings sind es nur knappe 25 km die wir auf der Autobahn zurücklegen, entfliehen aber so dem immer vorherrschenden Verkehr über die Dörfer und Städte des Rheintales. Eine kleine Abwechslung bietet aber dennoch der Ausblick auf die Vorarlberger Berge zur linken und die Voralpen der Schweiz zur rechten Seite.

Bei Altach verlassen wir die Autobahn und fahren über Götzis ins sogenannte Vorderland ein. In Sulz beginnt die Bergstraße durch das Laternsertal zum Furkajoch. Ist die Straße zu Anfang noch recht breit, wird sie dann zunehmend schmäler und ab dem "Bädle", eine alte Kuranstalt hier im Laternsertal, wird die Straße dann steiler. Sie führt uns durch den Wald und ein paar engen Kurven immer weiter nach oben. Im letzten Drittel der Straße lassen wir den Wald hinter uns und wir bekommen einen grandiosen Ausblick auf die umliegenden Berge. Am Furkajoch oben ewartet uns die weitum sehr bekannte Restauration "Zum Charly". Viele Motorradfahrer, auch die benachbarten Schweizer und Deutsche,  fahren quasi nach dem Feierabend noch schnell zum Charly hinauf und essen ein paar Landjäger mit Brot und Senf. Was typisch Vorarlbergerisches. Hier sind immer Holztische und Holzbänke aufgestellt Probieren Sie die Landjäger, sie schmecken hervorragend. Nebenbei geniesen wir einen herrlichen Ausblick auf die ringsum liegenden Berge und Täler.

Heimwärts geht es dieses Mal über den mittleren Bregenzer Wald und gleich hinter Sulzberg überfahren wir wieder die Deutsch-Österreichische Grenze. Ein paar Kilometer noch und wir sind zu Hause. Weitere 160 km sind geschafft.

POI

WP3   - Furkajoch
WP5   - Schnepfegg

4. Tag - Der Höchsten - Aussichtsberg

Streckenlänge: ca. 165 km

Heute halten wir uns nur in Deutschen Landen auf. Genauer gesagt im Hinterland des Bodensees. Wir fahren auf Nebenstraßen durch eine hügelige Landschaft hindurch und befinden uns in einem ständigen Auf und Ab. Wir können unsere, im Laufe dieser Woche angeeignete Kurventechnik, noch einmal ausgiebig anwenden. Schließlich erreichen wir nach ca. 1,5 Stunden Fahrzeit den Höchsten.

Der Höchsten ist mit 837 m Höhe die höchste Erhebung Oberschwabens. Weil das Land vor dem Höchsten nur kleine Hügel aufweist, hat man von der Aussichtsplattform des Höchsten, einen wirklich phantastischen Rundblick. Schräg rechts vor sich sieht man den Bodensee. In der Ferne hat man einen Blick auf die Berge, der von den Allgäuer Alpen, bis unter günstigen Vorausetzungen, zum Pilatus bei Luzern reicht. Dazwischen sind die Alpen von Österreich und der Schweiz zu sehen. Eine angebrachte Tafel auf der Aussichtskanzel hilft bei der Orientierung. Haben wir genug gesehen, können wir beim nahe gelegenen Gasthaus Speis und Trank zu uns nehmen. Die Heimfahrt erfolgt weitab von jedem Verkehr, über einige sehr ruhige Täler und an etlichen Badeseen vorbei.

Und schon ist diese Tour vorbei. Nicebike bietet aber noch weitere, etwas längere Touren an. Es würde uns freuen, wenn wir Sie wieder als unsere Gäste begüßen könnten.

POI

WP5   - Höchsten
WP9   - Deggenhausertal